Auszug aus dem Vorwort zum ROCK&POP Preiskatalog
LP/CD 2007:
"Vor einem Jahr habe ich an dieser Stelle einige Anmerkungen
gemacht, welche die Probleme im Sammlermarkt thematisiert haben.
Die damals positiven Tendenzen haben sich glücklicherweise
inzwischen verstärkt. Zwar wird es für die analoge Schallplatte
keinen Weg zurück zu den früheren großen Auflagen
geben - da müsste die Industrie ja auch zurück zu den
früheren Preisen - aber die Zeiten, als von kurzsichtigen
Medien das Ende der Vinylplatte verkündet wurde, sind passé.
Tatsächlich hat sich der Trend, zu den CDs jeweils eine kleine
Pressung in Vinyl synchron zu veröffentlichen, noch verstärkt,
was auch daran liegt, dass die Hifi-Industrie noch keine gültige
Antwort zu dem Klang der Vinylplatte gefunden hat, trotz immer
neuen Formaten und Angeboten.
Das zeigt gleichzeitig, dass ein großer Markt für die
Tonträger besteht, dem diese Schwäche der dominierenden
Art aufgefallen ist. Dies hat sich natürlich in den Preisen
niedergeschlagen. Prinzipiell kann man die derzeitige Situation in
drei Gruppen gliedern: Die unterste Schicht bildet die gängige
Ware, inklusive der CDs. Dafür wird man kaum mehr als 10 Euro
bekommen. Darüber befindet sich die Gruppe der kleineren Raritäten
im Segment bis 40-50 Euro, unter der sich übrigens auch die
limitierten Auflagen vieler aktueller Pressungen befinden.
Und schließlich
kommen die großen Raritäten, die preislich nach wie vor
steigen.
Tatsächlich hat die Globalisierung des Sammlermarktes
bewirkt, dass immer öfter englische und amerikanische Preise
gezahlt werden, die bekanntermaßen die höchsten weltweit
sind."
Im ARD-Mittagsmagazin vom 25.8.2006 wurde zu dem Thema Geldanlage
folgende Aussage getroffen: "Vinyl-Schallplatten sind wieder
im Trend. Und sie können eine gute Geldanlage sein. Entscheidend
ist, wie selten, in welchem Zustand und wie kultig die Vinyls sind.
Manche Platten wechseln für tausende von Euros ihren Besitzer."
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